AKTUELLES

Sehen Sie hier aktuelle Ausstellungen und Projekte der Albrecht-Mugler-Stiftung.


  • SCHON GESEHEN? | NOVEMBER 2025
    A. R. Penck: „Die mit den Wölfen heulen“, Farbsiebdruck, um 1985, 100 x 70 cm

    Die Künstlergruppe Lücke wurde 1972 gegründet von Harald Gallasch, Wolfgang Opitz, Steffen Terk und A. R. Penck.

    Hinter dem Pseudonym „A. R. Penck“ steht der Künstler Ralf Winkler, der bereits in den 1960er Jahren in Ausstellungen in der BRD vertreten war.

    Er ist bekannt für seinen unverwechselbaren Stil, der von Piktogrammen und Höhlenmalereien inspiriert ist. Jeder Betrachter soll die Bedeutung seiner Werke mithilfe dieser Zeichen, den sogenannten „Standarts“, erschließen können.


  • AUSSTELLUNG KÜNSTLERGRUPPE LÜCKE

    Steffen Terk: „Synthesizer (VEEM) Vernichtungs-Erhaltungs-Erneuerungs-Maschine“, Latex auf Nessel, 1976, 133 x 193 cm

    Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für die gelungene Vernissage am 12. September 2025. Besonderer Dank gilt Jakub Tylman (Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz) für die musikalische Untermalung.

    Ab jetzt können Sie die Ausstellung gern mit Freunden, Bekannten oder der Familie nach Voranmeldung besuchen. Sie erreichen uns unter 0172 7649723 oder per E-Mail an: marion.ludwig@artig-online.de.


  • BILDGEDANKEN | JUNI 2025

    „Fordernde Umarmung“ von Hans-Hendrik Grimmling

    „Fordernde Umarmung“, Acryl auf Leinwand, 2015, 200 x 160 cm

    „Schon seit den frühen Anfängen meines bildnerischen Arbeitens und Suchens probiere ich meine Bildstoffe mit umschreibenden Metaphern „auszugraben“.

    Als eine Art „Menschersatz“ dient mir bis heute die Vogelfigur, der Vogel.

    Es ist nie eine bestimmte Vogelart im ornithologischen Sinn gemeint, es sind eher erfundene Gestalten aus Schnabel, Flügel, Krallen und menschfigürlichen Händen und Füßen.

    Vor allem gebrauche ich ihre Sinnführung für einen assoziativen Raum von Bewegungsphantasie.

    Es geht in dieser Spur immer um den gleichen Versuch, Gedanken von Freiheit und Loslösung auszudrücken.

    Die Vogelmetapher übernimmt das Ironisch-Sarkastische, dramatisiert das Fragliche der Mensch-Figur-Erscheinung.

    In nicht singulären Kompositionen dynamisieren sich oft die Formen in Umklammerungen, Umschlingungen. Ein Ringen um Zusammenfinden und Trennen zugleich, in der „Verknotung“ das gewollt Zwingende, aber auch das Wegstrebende … diese Gegensätzlichkeit widerspiegelt das eigentlich Abhängige voneinander.

    Die Umarmung ist das zusätzliche Synonym dafür, sie zu fordern, immer wieder zu wollen, heißt, sich in dieser Dialektik von Sehnsucht nach Bindung und Loslösung zurecht finden zu wollen.“

    Hans-Hendrik Grimmling, Mai 2025


VERGANGENE VERANSTALTUNGEN: